Einführung

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Meteoplug - Speichern und Verarbeiten von Wetterdaten in der Cloud

Meteoplug ist eine Cloud-basierte Lösung, um Wetterdaten einer automatischen Wetterstation mit PC-Anschluss aufzuzeichnen und auszuwerten. Da die Client-Applikation bei diesem Verarbeitungsmodell nur ein Minimum and Speicher und Verarbeitungskapazität benötigt, kann diese Funktionalität mit einem "Computer" mit minimalsten Abmessungen und geringstmöglicher Leistungsaufnahme von nur ca. 1 Watt bei Verwendung der Bifferboard-Hardware realisiert werden (abhängig com Wirkungsrad des Netzteils können es primärseitig 1-2 Watt mehr sein). Dieser Minimal-Client lädt die ausgelesenen Wetterdaten auf einen Server im Internet, der diese Daten speichert und ein breites Spektrum an individuellen Auswertungsmöglichkeiten anbietet. Die Server-Applikation basiert auf einer professionellen Datenbank und kann hunderte von Clients gleichzeitig betreiben. Jeder Nutzer hat auf diesem Server Zugang zu seinen privaten Wetterdaten. Die Server-Applikation gibt jedem Nutzer den Eindruck eines nur für ihn dedizierten Gerätes, mit dem er genau festlegen kann, wie seine Daten verarbeitet und angezeigt werden sollen. Der Server ist ein leistungsfähiger , professional gehosteter Root-Server im Internet, der natürlich etwas Leistung aufnimmt. Da er aber von hunderten Anwendern genutzt wird, kommen zu dem einen Watt des Clients nochmal nur ca. 1 Watt pro Anwender auf der Serverseite.


Meteoplug client server model


Mit 1 + 1 Watt Leistungsaufnahme für Aufzeichung, Auswertung und Anzeige von Wetterdaten rund um die Uhr setzt Meteoplug neue Maßstäbe bei der Wetterbeobachtung mit einer möglichst geringen Umweltbelastung.

Meteoplug kann Daten in viele Internet-Wetternetzwerke einspeisen, kann benutzer-definierte Grafiken erstellen und stellt Daten für ein Herunterladen auf den PC oder Hochladen vom PC zur Verfügung. Meteoplug unterstützt eine lange Liste an Wetterstationen und ein Meteoplug-Client kann mehere lokale Wetterstationen gleichzeitig bedienen.

Eine Voraussetzung für den Einsatz von Meteoplug als Cloud-Lösung ist, dass der Meteoplug-Client an einen Router angeschlossen werden kann, der durchgehend Kontakt zum Internet hält. Die Konfiguration des Meteoplug-Clients ist einfach und wird über eine Web-Oberfläche auf dem Meteoplug-Server vorgenommen. Man muss dazu nichtmal irgendwelche IP-Adressen oder Ähnliches kennen. Nach der Anlage einer Anwenderkennung auf dem Server erfolgt die weitere Einrichtung im Wesentlichen durch ein paar Klicks. Da die Inbetriebnahme sehr einfach ist, entstand der Name "Meteoplug" im Sinne von "den Client einfach einstöpseln und los geht's...".

Man kann Meteoplug 30 Tage in voller Funktionalität gratis ausprobieren. Danach muss man sich entscheiden, ob man Meteoplug weiter nutzen möchte. 12 Monate Nutzung kosten 29 Euro. Ein auf Nutzungszeit abgebildetes Preismodell ist erforderlich, da der Cloud-Service, der die zentrale Infrastruktur von Meteoplug darstellt, signifikante monatliche Kosten erzeugt. Nutzungsgebühren für Zeiträume mögen zunächst als Nachteil wahrgenommen werden, man sollte aber bedenken, dass die initiale Investition in Hardware und Auswertungssoftware durch diesen Client-Server-Ansatz sehr gering ist. Zudem können diese Nutzungsgebühren durchaus in einem günstigen Verhältnis zur eingesparten Jahresenergiemenge stehen.

Wenn man Meteoplug ausprobieren möchte, muss man sich nur eine der beiden Client-Hardware-Optionen beschaffen (Bifferboard für ca 70 Euro oder TP-LINK TL-MR3020 für ca 30 Euro) dort die kostenlose Meteoplug-Client-Software aufspielen und sich hier als Anwender registrieren.

Zudem existiert ein Meteoplug Forum, in dem Meteoplug Anwender ihre Erfahrungen und Ideen austauschen können: Forum.

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