Installation

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Dieser Abschnitt beschreibt, wie die Meteoplug Client Hardware aufgesetzt und mit dem Meteoplug-Server verbunden wird und wie die weitere Konfiguration der gewünschten Basisdienste vorgenommen wird. Tiefere Details über die Meteoplug-Funktionalitäten finden sich in der "Reference"-Sektion, links in der Navigation. Die folgenden Abschnitte beschreiben die ersten, zwingend notwendigen Einrichtungsschritte um mit Meteoplug Daten aufzuzeichnen.

Inhaltsverzeichnis

Einrichten der Meteoplug-Client Hardware

In diesem Abschnitt werden die notwendigen Schritte zum Einrichten eines Meteoplug-Clients beschrieben.

Meteohub-System als Meteoplug Client

Wenn man bereits ein Meteohub-System betreibt, kann dieses zusätzlich als Meteoplug-Client fungieren und Rohdaten an den Meteoplug-Server senden. Um dies zu aktivieren, muss man lediglich den Upload zum Meteoplug-Server auf dem Reiter "Einstellungen" im Metohub aktivieren.

File:Meteohub-data-upload-de.png

Anschließend sollte man sich die auf der Seite "Systeminformation" angezeigte MAC merken, da diese zur Anmeldung des Meteohub als Meteoplug-Client erforderlich ist.

Meteobridge-System als Meteoplug Client

Wenn man bereits ein Meteobridge-System betreibt, kann dieses ab Version 1.8 optional Rohdaten an den Meteoplug-Server senden. Um dies zu aktivieren, muss man lediglich auf dem Reiter "Wetternetzwerk" den Eintrag "Meteoplug Cloud Graphing" auswählen und ein Hochladeintervall für die vollständgen Daten und ein Live-Update-Intervall für die Instrumentenanzeige der Live-Daten auswählen. Wenn ein Stationsname eingetragen wird, ist die Station auf der Meteoplug Map unter diesem Namen sichtbar.

File:meteobridge-de.png

Anschließend sollte man sich die auf dem Reiter "System" angezeigte MAC merken, da diese zur Anmeldung der Meteobridge als Meteoplug-Client erforderlich ist.

Meteoplug Clients TL-MR3020, TL-WR703N und WL-330N3G

Die preiswerten und kleinen Router TL-MR3020 und TL-WR703 von TP-Link sowie der WL-330N3G von ASUS werden vom openwrt-Projekt sehr gut unterstützt. Die openwrt-basierte Meteoplug-Client-Software wird als Image-Datei zur verfügung gestellt, die wie die Original-Firmware in den TL-MR3020 or TL-WR703N geladen werden kann. Dabei erlischt natürlich die Gewährleistung für das Gerät seitens TP-Link oder ASUS aber angesichts des geringen Preises ist diese Risiko sicher verschmerzlich.

Flashen der Firmware eines TL-MR3020

Im Handbuch des TL-MR3020 wird beschrieben, wie man die Web-Oberfläche des TL-MR3020 erreichen kann. Im Wesentlichen muß man seinen PC/Laptop mit einem Ethernet-Kabel direkt an den TL-MR3020 anschließen und mit dem Browser auf die IP 192.168.0.254 zugreifen. Der Login-Name ist "admin", das Kennwort ist "admin".

Dann das das Meteoplug-Client Image meteoplug-tl-mr3020-v1.5.bin wie ein Hersteller-Firmware-Update eingespielen. Dabei darauf achten, dass der Dateipfad kurz ist und auf ".bin" endet, da es sonst zur Verweigerung der Annahme dieser Datai kommt. Das Gerät startet sich nach dem Update-Prozesses selbst neu. Nach diesem Installationsvorgang befindet sich der frisch installierte Meteoplug-Client im LAN-Modus.

Falls man beabsichtigt, den Meteoplug-Client wieder inn einen handelsüblichen TL-MR3020 zurück zuverwandeln, findet man hier eine entsprechende Anleitung. Auch dies tut man auf eigene Gefahr, es wird keine Gewährleistung für den Erfolg des Vorhabens übernommen.

Flashen der Firmware eines TL-WR703N

Da der TL-WR703N nur mit einem Chinesischen Web-Interface ausgestattet ist, ist daa Finden der Funktion zum Aufspielen einer neuen Firmware etwas mühsam. Zunächst loggt man sich mit seinem Browser auf dem Router ein. Dazu muss dieser mit einem Ethernetkabel mit dem PC/Laptop verbuunden sein. Des Web-Interface ist unter der IP 192.168.1.1 erreichbar (Login-Name ist "admin", Passwort ist "admin"). Wenn der Login gelingt wird die Startseite angezeigt, auf der man den letzten Eintrag des linken Auswahl-Menus selektiert (im linken Bild blass rot hinterlegt). Als nächstes wird der dritte Eintrag des sich öffnenden Unter-Menus gewählt (im rechten Bild blass rot hinterlegt) und dann eine Firmware-Datei zum Hochladen mit dem in der Mitte der Seite befindlichen Dateiauswahldialogs (ebenfalls blass rot hinterlegt) selektiert. Die Meteoplug-Firmware, die dort eingespielt werden soll, findet sich hier: meteoplug-tl-wr703n-v1.3.bin

Bitte den in der Folge erscheinenden Bestätigungsdialog mit "Yes" abschließen und dann warten bis der Firmware-Update Fortschrittsbalken durchlaufen ist und der TL-WR703N selbst neu startet.

Flashing der Firmware eines WL-330N3G

Da der ASUS WL-330N3G nicht direkt über die Web-Oberfäche eine neue Firmware aufspielen kann, ist es notwendig eine TFTP-Umgebung auf einem PC aufzusetzen, der per Ethernet-Kabel mit dem WL-330N3G verbunden ist. Das Aufsetzen des TFTP ist rech teinfach zu erledigen.

Zuerst muss der Router in den "TFTP-Update-Modus" gebracht werden. Dies erfolgt durch gedrückt halten der Taste auf der Oberseite des Routers wärend des Einsteckens der Stromzufuhr. Die Taste solange gedrückt halten, bis die Power LED mit einem ganz langsamen Blinkrythmus beginnt. Dies sollte nach 5-10 Sekunden der Fall sein, die Taste kann nun wieder losgelassen werden. Der Router erwartet nun das Firmware-Update via TFTP.

Das an den Router zu übertragende Firmware-Image kann hier herunter geladen werden: meteoplug-wl-330n3g-v1.3.sys Die folgenden Abschnitte beschreiben das Flashen via TFTP für Linux und Windows 7.

Flashen via TFTP unter Linux
Zum Einspielen der Firmware via TFTP ist bei Linux keine Instalaltion von zusätzlichen programmen notwendig, TFTP sollte in der Standard-Distribution enthalten sein. Der Übertragungsvorgang gestaltet sich recht einfach, es muss nur das anhängende Shell-Skript ausgeführt werden.
#!/bin/sh
#
if [ "$1" = "" ]
then
  echo "error: flash sys file missing as parameter"
  exit 1
else
  echo "power cycle WL-330N3G with button pressed and wait"
  echo "until power LED does go off and on again. Then "
  echo "release button and press <RETURN>."
  read a
  echo "start flashing..."
  ifconfig br0:0 192.168.1.20
  echo -ne "binary\ntrace\nrexmt 1\nput $1\nquit\n" | tftp 192.168.1.1
  echo "...transfer done."
  echo "Wait until unit does reboot (will take at least 2 minutes). "
  echo "Do not remove from power during flash process!"
fi

Das Skript muss mit dem Dateinamen des zu übertragenden Images ausgeführt und als User "root" ausgeführt werden. Die "ifconfig"-Anweisung im Skript fügt einen virtuellen Ethernet-Adapter mit der IP 192.168.1.20 auf Ihrem Linux-System hinzu. Der Router erwartet die Übertragung von exakt dieser IP, sonst werden die Daten nicht akzeptiert.

Flashen via TFTP unter Windows 7

Zunächst muss der in Windows 7 enthaltene TFTP-Dienst aktiviert werden Dies erfolgt durch die folgenden Schritte:

  1. "Systemsetuerung" öffnen, "Programme und Funktionen" auswählen.
  2. "Windows-Funktionen aktivieren oder deaktivieren" im linken Menu auswählen.
  3. Die Funktion "TFTP Client" ankreuzen und die OK-Taste drücken.

Als nächstes muss die IP des Ethernet-Adapters des PC fest auf 192.168.1.20 gesetzt werden. Dadurch wird der PC voraussichtlich vorübergehend von den anderen Komponenten im LAN getrennt (sofern diese nicht ebenfalls im 192.168.1x Subnetz sind). Der Schritt ist notwendig, da der Router via TFTP nur Daten von exakt dieser IP akzeptiert. Falls nicht bekannt ist, wie man die IP seines Windows 7 Rechners auf eine feste IP einstellen, kann man dies z.B. here nachlesen.

Wenn TFTP eingechaltet und die IP des PC auf 192.168.1.20 gesetzt ist, kann mit dem Übertragen der Firmware an den WL-330N3G begonnen werden. Dazu ist nur eine CMD-Shell auf dem PC zu öffnen und das folgende Kommando einzugeben, wobei flash-file-name der Dateiname der heruntergeladenen Meteoplug Image-Datei ist.
tftp -i 192.168.1.1 put flash-file-name
Abschlußarbeiten

Die IP des WL-330N3G ist im Update-Modus fest auf 192.168.1.1 gestellt und kollidiert hoffentlich nicht mit der IP eines Ihrer Geräte im LAN. Falls doch bitte das andere Gerät während des Übertragungsvorganges vorübergehend vom Netz nehmen. Wenn die Firmware auf den WL-330N3G übertragen wurde , muss amn noch einige Minuten warten, bis der Router diese Daten in den internen Falsh-Speicher übertragen hat. Wenn der WL-330N3G während dieses Vorgangs ausgeschaltet wird, nimmt der Flash-Speicher mit hoher Wahrscheinlichkeit Schaden und der WL-330N3G wird nicht mehr funktionieren und auch nicht mehr Flash-bar sein. Wenn der interne Flash-Vorgang abgeschlossen ist, startet sich der WL-330N3G selbst neu und alle LEDs erlöschen kurz. Nun darf man ihm von der Stromversorgung trennen.

Erster Login auf dem Meteoplug-Client

Wenn der Meteoplug-Client mit einem LAN verbunden ist, versucht er eine dynamische IP vom DHCP-Server des LANs (meist der Router) zu beziehen, den Meteoplug-Cloud-Dienst zu kontakten und die aktuelle Apllikationssoftware herunterzuladen. Dieser Vorgang ist abgeschlossen, wenn die grosse LED aufhört zu blinken. Wenn dann die transparente Taste über der großen LED (TL-MR3020) oder die Resettaste hinter der kleinen Öffnung an der Rückseite (TL-WR703N) oder die Taste auf der Oberseite (WL-330N3G) kurz gedrückt und wieder losgelassen wird, signalisiert der Meteoplug-Client die bezogene IP durch Blinken dieser LED wie hier beschrieben.

Falls der Meteoplug-Client sich nicht erfolgreich mit dem LAN oder WLAN verbinden kann und somit auch den Applikationskode nicht von der Meteoplug-Cloud laden kann, verharrt die große LED in der Phase des schnellen Blinkens. Um die notwendigen Netzwerkeinstellungen in diesem Fall vorzunehmen, bedient man sich des hier verfügbaren Netzwerk Cloud Simulator. Nach Nach Einstellung der richtigen Parameter weren diese auf einen USB-Stick heruntergeladen, der beim nächsten Start des Meteoplug-Clients in diesen eingesteckt ist und von dem die korrekten Netzwerkeinstellungen während des Neustarts des Clients übernommen werden. War der Vorgang erfolgreich, stellt der Client das Blinken der LED nach einer Weile ein und die LED leuchtet fortan konstant. Nun ist der Meteoplug-Client betriebsbereit, er konnte die notwendigen Applikationen vom Meteoplug-Server aus dem Internet laden.

Wenn man den Meteoplug-Client mit dem Browser erreichen kann und man über tiefere OpenWrt-Kenntnisse verfügt, kann man über die URL "http://lan-ip-of-your-meteoplug-client/cgi-bin/luci" direkt in die OpenWrt-Oberfläche einsteigen und Netzwerkkonfigurationen vornehmen. Das Passwort zum Login lautet "meteoplug". Die Kopfzeile der openwrt Seiten enthält einen Knopf "Open Meteoplug Client", mit dem man auf eine Seite gelangt, auf der der Status des Wetterdatenaufzeichnung und deren Übetragung in die Cloud sowie aktuelle Sensordaten angezeigt werden. Die Anzeigen sind recht einfach und nur zur Schnellüberprüfung gedacht. Dieselbe Anzeige erhält man, wenn man seinen Browser direkt auf die LAN IP des Meteoplug-Clients richtet.

File:openwrt-screen-6.png

Bifferboard als Meteoplug-Client

Das Bifferboard und dessen Entwicklungsumgebung sind hier gut beschrieben: Bifferboard Product, Bifferboard Wiki Das aktuelle Meteoplug-Client System basiert auf einem minimalen Linux 2.6.30.5 Kernel, auf das die empfohlenen Patches angewendet wurden und das mit einem einem minimalen Ladeprogramm ausgestattet ist, welches die Meteoplug-Client Applikation vom Meteoplug-Server aus dem Internet nachlädt und zur Ausführung bringt. Bei jedem Neustart des Meteoplug-Client wird dieser Vorgang wiederholt und die jeweils aktuellste Meteoplug-Client Version geladen. Manuelle Updates für die Clients sind also bei Meteoplug vom Prinzip her nicht notwendig.

Wenn ein Bifferboard als Meteoplug-Client verwendet wird, befindet man sich in einer der folgenden Situationen:

  • Das Bifferboard ist bereits mit einem Meteoplug-Client-Image geflasht. In diesem Fall können die Instruktionen zum Flashen übersprungen werden. Bereits als Meteoplug-Client geflashte Bifferboards können hier erworben werden.
  • Das Bifferboard hat ein Standard-Image installiert und muss zuerst mit einem Meteohub-Client-Image wie im folgenden Paragraph beschrieben geflasht werden.

Flashen eines Bifferboards mit einem Meteoplug-Client-Image

Das Flashing erfolgt mit einem Python-Skript, welches während des Bootens eines Bifferboards über das LAN Update-Pakete sendet, die im Bifferboard in den internen Flash-Speicher geschrieben werden. Das Python-Skript setzt einen Linux-Rechner voraus, auf dem Python installiert ist. Es werden die folgenden Dateien benötigt:

  • Python-Skript zum Flashen der Daten: File:Bb-eth-upload.zip (bitte herunterladen und entpacken)
  • Meteoplug-Client-Image für das Bifferboard: File:Mp-bb-image.zip (bitte herunterladen und entpacken)
  • MAC des Bifferboards. Die Mac hat das Format xx:xx:xx:xx:xx:xx, wobei "xx" für zwei Hex-Ziffern steht. Die MAC des Bifferboard befindet sich auf einem Aufkleber auf einem der Chips auf der Leiterplatte oder in der mitgelieferten Doukmentation.

Das Bifferboard muss mit dem LAN verbunden werden und durch Unterbrechen der Stromversorgung neu gestartet werden. Das Python-Skript zum Flashen wird mit den korrekten Parametern gestartet: python bb_eth_upload.py eth0 a1:b2:c3:d4:e5:f6 mp-bb-image, wobei "a1:b2:c3:d4:e5:f6" durch die korrekte MAC des Bifferboards zu ersetzen ist. Wenn zu der angebenen MAC kein Bifferboard vom Flash-Programm gefunden wird, bricht dieses ab. Wenn das Flashen erfolgreich gestartet wurde, sieht man auf der Konsole die Nummern der gerade geflashten Blöcke durchlaufen. Wenn der Vorgang abgeschlossen ist, startet das Bifferboard automatisch neu.

Wenn beim Flashen Probleme auftreten, kann diese Dokumentation helfen. Zu spezifischen Bifferboard-Problemen kann das Meteoplug-Forum nur sehr limitiert Hilfe anbieten. Das Bifferboard-Wiki ist diesbezüglich wesentlich auskunftsfähiger.

Start des Meteoplug-Bifferboard-Clients

Das Bifferboard mit dem LAN verbinden, Wetterstation anschliessen und das Bifferboard mit Strom versehen.

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Der Meteoplug-Client kontaktiert den Meteoplug-Server im Internet. Dies setzt voraus, dass das LAN mit dem Internet verbunden ist. Desweiteren benötigt ein Bifferboard eine per DHCP vom Router zugewiesene IP-Adresse. Praktisch alle Router können als DHCP-Server fungieren. Zur Nutzung von Meteoplug ist es erforderlich diesen Dienst einzuschalten. Zusätzlich zur IP-Adresse erhält der Meteoplug-Client vom DHCP-Server auch die IP-Adresse des Gateways und des DNS-Servers. Beides sind notwendige Voraussetzungen, um den Meteoplug-Server im Internet erreichen zu können. In der Regel muss man sich darum aber keine Gedanken machen, da der Router all diese Informationen als Voreinstellung bereits zur Verfügung stellt. Falls der Internetzugang über diesen automatischen Weg nicht funktioniert, kann man Meteoplug nicht einsetzen. Das Konzept von Meteoplug verlangt eine Verbindung zum Meteoplug-Server, auf dem dann die individuellen Einstellungen für den Meteoplug-Client vorgenommen werden.

Falls die Verbindung zum Meteoplug-Server nicht aufgebaut werden kann, sollte man überprüfen, dass der Router den ausgehenden HTTP Datenverkehr auf Port 80 nicht unterdrückt. Normalerweise werden ausgehende Verbindungen auf Port 80 vom Router durchgelassen, da dies normaler Datenverkehr für das Browsen im Internet ist. Es könnte aber sein, dass der Router Internetzugang nur für bestimmte Geräte im LAN erlaubt, wie z.B. die FritzBox mit der Kindersicherungs-Einstellung. Der Meteoplug-Client benötigt außer dem ausgehenden Verkehr auf Port 80 keine aufgeschalteten Firewalls oder nach innen weitergeleitete Ports. In 95 Prozent der Fälle, muss am Setup der LAN-Infrastuktur nicht die geringste Änderung oder Konfiguration vorgenommen werden, es wird einfach so funktionieren.

Normales Linux System als Meteoplug-Client (wird nicht mehr unterstützt)

Wenn man ein bereits laufendes X86 Linux-System als Meteoplug-Client nutzen möchte, muss man lediglich dieses Paket herunterladen und gemäß des enthaltenen README installieren:File:Generic-image.tgz.

Abhängig von der verwendeten Linux-Distribution sind ggf. ein paar Anpssungen notwendig, die aber hoffentlich keinen größere Aufwand erzeugen. Über das Meteoplug-Forum kann Hilfsbedarf artikuliert werden oder können Informationen über erfolgreiche Portierungen abgelegt werden.

Fritz!Box 7270 als Meteoplug-Client (wird nicht mehr unterstützt)

Eine Fritz!Box 7270 kann ebenfalls als Meteoplug-Client dienen, wenn dieses Meteoplug Client-Paket File:Meteoplug-7270-install.img installiert ist. Die Installation erfolgt über das Web-Interface der 7270 genauso wie bei einem regulären AVM software update. Während des Installationsvorgangs warnt die 7270, dass es sich nicht um ein reguläres Update von AVM handelt. Wenn man die Installation fortsetzt, wird der Meteoplug Client als zusätzliches Paket auf der 7270 installiert. Falls eine modifizierte Firmware vorliegt oder andere Erweiterungspakete auf der 7270 installiert sind, kann es zu Funktionsstörungen bis hin zur nicht mehr möglichen Nutzung der 7270 kommen. Die Installation des Meteoplug Client-Paketes erfolgt also auf eigenes Risiko. Meteoplug kann durch Installation dieses Paketes File:Meteoplug-7270-uninstall.img wieder von der 7270 deinstalliert werden. Einige Minuten nach der Installation kann das Meteoplug Client Dashboard unter der LAN-IP der 7270 auf port 7770 aufgerufen werden. Wenn das Dashboard erscheint, war die Installation des Meteoplug Client-Paketes erforlgreich.

Meteoplug-Server-Applikation

Wenn die vorangegangenen Schritte erledigt sind, liefert der Meteoplug-Client Daten, solange er mit Strom versorgt wird und mit dem LAN verbunden ist. Weitere Installationschritte sind auf der Client-Seite nicht erforderlich.

Einrichten eines Zugangs auf dem Server

Bitte loggen Sie sich unter http://login.meteoplug.com ein. Es erscheint ein Dialog, in dem man sich einloggen kann oder beim ersten Mal der Benutzung einen Zugang einrichten kann.

File:mp-user-admin-de.png

Um einen Zugang einzurichten muss zunächst die MAC des auszuwertenden Meteoplug-Clients angegeben werden. In den meisten Fällen wurde der Server bereits vom gerade angeschlossenen Meteoplug-Client kontaktet und dieser hat den Server über seine MAC und die zur Zeit verwendete WAN IP des Routers informiert. Wenn sich der PC über den man den Zugang einrichten möchte und der Meteoplug-Client denselben Internetzugang teilen, kennt der Server bereits die MAC des Meteoplug-Clients und schlägt diese in der Auswahlliste "Mac auswählen" vor. Wenn keine Mac vorgeschlagen wird, muss die MAC des Meteoplug-Clients eingetippt werden. Dabei ist die Standardnotation (xx:xx:xx:xx:xx:xx) zu verwenden..

Als nächstes ist ein frei wählbarer (aber noch nicht vergebener) Benutzername einzugeben. Benutzernamen sind auf alphanumerische Zeichen beschränkt, Sonderzeichen werden abgewiesen. Das zusätzlich einzugebende Passwort muss mindestens 6 Zeichen lang sein. Es gelten dieselben Einschränkungen des Zeichensatzes wie beim Benutzernamen. Desweiteren wird die e-mail Adresse zweimal eingegeben, um Tippfehler aufzudecken. Die e-mail Adresse muss gültig und vom Benutzer abrufbar sein, da an diese eine Mail zur Freischaltung des Zugangs gesendet werden wird.

Wenn die Eingabe abgeschlossen ist, die Taste "Registrieren" drücken. Es wird eine e-mail an die angegebene Adresse gesendet. Diese e-mail enthält eine URL, die aufgerufen werden muss, um den Zugang zu aktivieren. Die e-mail enthält weiterhin den Namen und das Passwort zur sicheren Ablage und späterem Nachschlagens auf Ihrem PC. Es können ein paar Minuten vergehen, bis die e-mail bei Ihnen eingeht. Wenn nach 15 Minuten noch keine e-mail vorliegt, prüfen Sie bitte Ihren Spam-Ordner, vielleicht hat der Spam-Filter die e-mail vor Ihnen verborgen. Durch Klick auf die URL in der e-mail wird der Zugang aktiviert. Sie können Meteoplug nun 30 Tage als Demo-Version nutzen und die Funktionen in Ruhe testen bevor Sie sich entscheiden eine 12 monatige Nutzungslizenz zu erwerben.

Wenn man Meteoplug zum ersten Mal nutzt, müssen zunächst die Lizenzbedingungen bestätigt werden, bevor die anderen Einstellungsseiten aufgerufen werden können. Die Lizenzbedingungen werden durch Setzen eines Hakens und Drücken der "Ich akzeptiere" Taste bestätigt. Wenn man die Lizenzbedingungen nicht akzeptieren möchte, ist eine Nutzung vom Meteoplug nicht möglich.

File:mp-license-de.png

Erste Einstellungen

Auf der Seite "Einstellungen" sind die folgenden Angaben vorzunehmen:

File:mp-settings-de.png
  • Sprache auswählen (Deutsch und Englisch sind verfügbar, weitere Sprachen können im Laufe der Zeit folgen).
  • Zeitzone auswählen, respektive die Zeitzone, in der die Wetterstation steht. Diese Einstellung ist wichtig, da die Datenauswertungen und Erzeugung von Grafiken diese Einstellung berücksichtigen.
  • Koordinaten der Wetterstation in geographischer Breite und Länge. Koordinaten werden in Grad, Minuten, Sekunden (jeweils als ganzzahlige Werte) angegeben. Falls die Koordinaten in dezimaler Form vorliegen, kann man einen Dienst wie diesen verwenden, um die Angaben umzurechnen.
  • Festlegung des Standard-Hochladeintervalls der Wetterdaten vom Meteoplug-Client und eines verkürzten Intervalls, das die ersten 10 Minuten nach einem Reboot oder einer Veränderung der Einstellungen angewendet wird.

Abschließend werden die Angaben per "Speichern" gesichert und zur Anwendung gebracht.

Wenn der Meteoplug-Server von einem Meteohub- oder Meteobridge-System mit Daten gespeist wird, werden die geografischen Koordinaten und die Hochladeintervalle auf dem Meteohub/Meteobridge definiert und auf dem Server lediglich angezeigt ohne Möglichkeit zur Änderung.

Wetterstation Auswählen

Die an den Meteoplug-Client angeschlossene Wetterstation bitte anhand der Drop-Down Liste auswählen. Die Seite baut sich nach der Auswahl neu auf und ermöglicht die Eingabe von weiteren Details zur gewählten Station. Im Beispiel wurde eine WMR-928 Wetterstation und ein Modul, das den Systemstatus des Meteoplug-Clients aufzeichnet, als "zweite Wetterstation" ausgewählt.

File:mp-weather-station-de.png

Abhänging von der gewählten Wetterstation stehen die folgenden Einstellungen zur Wahl:

  • Anschlußart: Hier wird angegeben, wie die Wetterstation mit dem Meteoplug-Client verbunden ist. In der Regel wird dies USB seriell oder USB HID sein. Oben auf der Seite sieht man die vom Meteoplug-Client berichteten aktiven Anschlüsse. Wenn "USB seriell" aufgeführt wird, sollte dies verwendet werden. Wenn ein Gerät als als USB HID gelistet wird, bitte dies verwenden. Wenn eine IP-fähige Wetterstation angeschlossen ist, sollte "TCP/IP" verwendet werden.
  • Anschluß: Hier ist der konkrete Anschluß anzugeben, über den die Wetterstation vom Meteoplug-Client zu erreichen ist. Wenn "USB seriell" als Anschlußart ausgewählt wurde, kann der konkrete Anschluß per Drop-Down Liste gewählt werden. Typischer Weise wird "/dev/ttyUSB0" dort als Anschluß angeboten. Wenn es ein "USB HID" Anschluß ist, muss keine weitere Auswahl des Anschlusses vorgenommen werden. Wenn eine IP Wetterstation angeschlossen ist, müssen IP oder der Name der Wetterstation im Netz und die Port-Nummer getrennt durch ein einen Doppelpunkt angegeben werden (Beispiel: 192.168.1.99:10001).

Nach Drücken von "Speichern" werden die Einstellungen gesichert und der Meteoplug-Client entsprechend eingerichtet, sobald dieser das nächste Mal den Meteoplug-Server kontaktiert. Die Intervalle, in denen der Client den Server kontaktet, werden auf der Seite "Einstellungen" definiert.

Wenn Die Daten von meinem Meteohub- oder Meteobridge-System angeliefert werden, entfällt diese Seite, da die Auswahl der Wetterstation bereits auf dem Client erfolgte.

Sensoren Zuordnen

Auf der Seite "Sensoren" wird jedem Sensor der angeschlossenen Wetterstationen eine eindeutige ID zugeordnet, die diesen Sensor dann für die weitere Verarbeitung seiner Daten eindeutig ausweist.

Die empfangenen Sensoren werden nach Wetterstationen gruppiert angezeigt. Um erkennen zu können, um welche Sensoren es sich handelt, wird pro Sensor dessen Typ und den gewählten Kanal angezeigt, sofern dem Sensor von der Wetterstation ein dedizierter Kanal zugewiesen werden kann. Die Zuordnung von IDs zu Sensoren erfolgt durch Auswahl der ID aus einer Drop-Down Liste. Jedem Sensor muss eine ID zugewiesen werden, um dessen Daten aufzeichnen und verarbeiten zu können. Dem primären Temperatur/Feuchte-Außensensor sollte die ID "th0" zugewiesen werden, da sich die Berechnungen des Wind-Chills auf die ID "th0" beziehen. Alle anderen IDs können nach Belieben vergeben werden. Zusätzlich zur ID kann dem Sensor auch ein sprechender Name zugewiesen werden. Dies erleichtert die Nutzung des richtigen Sensors auf den anderen Seiten des Meteoplug-Servers.

File:mp-sensors-de.png

Durch Drücken von "Speichern" werden die Änderungen gesichert. Die Änderungen werden beim nächsten Kontakt des Meteoplug-Clients mit dem Server auf dem Client zur Anwendung gebracht.

Wenn die Daten von einem Meteohub- oder Meteobridge-System angeliefert werden, werden auf dieser Seite lediglich die beim letzten Rohdatenversand übertragenen Werte der auf dem Client definierten Sensoren angezeigt. Eine Zuordnung von IDs ist hier nicht möglich, da dies bereits auf dem Client erfolgte.


Dieses Video illustriert den in den vorangegangenen Abschnitten beschriebenen Server-Setup Schritt für Schritt.

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Wetterinstrumente

Auf der Seite "Instrumente" sind die Sensor IDs auszuwählen, die als Wetterinstrumente angezeigt werden sollen. Für eine korrekte Anzeige muss eine gewisse Menge an Daten vorliegen. Wenn keine sinnvollen Werte direkt nach der Einrichtung angezeigt werden, bitte abhängig vom gewählten Hochladeintervall ein paar Minuten warten.

Zusätzlich zur Auswahl der Sensor-IDs können die folgenden Einstellungen vorgenommen werden:

  • Anzuzeigender Stationsname
  • Sprache, die zur Anzeige der Wertterinstrumente verwendet werden soll.
  • Maßeinheiten für die Anzeige
File:mp-instruments-de.png

Wenn die Wetterinstrumente in die eigene Homepage integriert werden sollen, muss die URL des Links "Instrumente als URL aufrufen" in das folgende IFRAME-Konstrukt auf der Homepage eingebettet werden.

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    Browser does not support IFRAMEs
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