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Wetterstationen

Meteoplug unterstützt dieselben Wetterstationen wie Meteohub. Da die Meteoplug-Clients lediglich ein USB-Interface aufweisen, werden nur Wetterstationen mit USB-Anschluß (USB-seriell und USB-HID) oder TCP/IP-Verbindung (via Hub, Switch oder Router angeschlossen) direkt unterstützt. Wetterstationen mit RS232-Anschluß können mittels Meteoplug-kompatiblem RS232-USB-Konverter angeschlossen werden. Die folgende Liste zeigt die von Meteoplug unterstützten Wetterstationen.

Interne Datenspeicher der Wetterstationen werden generell nicht von Meteoplug ausgewertet. Ausnahme sind die Davis Vantage Stationen, bei denen Meteoplug zu Beginn der Verbindungsaufnahme auf historische Daten prüft, die Meteoplug noch nicht kennt. Falls solche vorhanden sind, werden diese an Meteoplug übertragen bevor das reguläre Aufzeichnen der aktuellen Daten beginnt.

Unterstützte Wetterstationen

unterstützte Wetterstationen
Wetterstation Beschreibung
File:vantage.png
Davis Vantage Pro2, Pro1 (außer Firmware A) Vantage Pro wird mit Sensoren für Wind, Regen, Luftdruck, UV, Sonnenstrahlung, Innentemperatur, Außentemperatur und 7 zusätzliche Temperatur/Feuchte-Sensoren unterstützt. Zusätzliche Boden- und Blattfeuchtesensoren sowie weitere Temperatursensoren werden ebenfalls unterstützt. Meteoplug kann die Davis-Datalogger für RS232, USB und TCP/IP (WeatherLinkIP) auswerten. Historische Daten werden zu Beginn der Verbindungsaufnahme von Meteoplug ausgelesen, sofern diese Zeitbereiche betreffen, zu denen Meteoplug noch keine Daten vorliegen. Die Übertragungsrate muss an der Konsole auf 19.200 baud eingestellt sein.
File:vue.png
Davis Vantage Vue Vantage Vue wird mit allen angebotenen Sensoren unterstützt. Meteoplug kann die Davis-Datalogger für RS232, USB und TCP/IP (WeatherLinkIP) auswerten. Historische Daten, die im Davis Datenlogger gespeichert sind, werden behandelt wie vorangehen für die Vantage Pro beschrieben. Die Übertragungsrate muss an der Konsole auf 19.200 baud eingestellt sein.
File:envoy8x.png
Davis Envoy8x Die neue Envoy8x Mehrfach-Empfangseinheit von Davis wird unterstützt. Der Anschluss an den Meteoplug-Client erfolgt über einen seriellen oder USB-Datenlogger von Davis. Historische Daten, die in der Empfangseinhait gespeichert sind, werden zur Zeit nicht ausgewertet. Die einmalige Konfiguration der Envoy8x bezüglich der auszuwertenden Wetterstationen muss vorab mit dem von Davis mitgelieferten PC-Programm erfolgen, der Meteoplug-Client tut dies nicht.
File:wmr928.png
Oregon WMR928 (EU), WMR968 (US) Diese Wetterstation mit RS232 Anschluß benötigt einen RS232-USB Konverter (basierend auf CP2101, FTDI or PL2303 Chips) zum Anschluß an Meteoplug. Das serielle Protokoll dieser Wetterstation ist gut verstanden und dokumentiert, so daß Meteoplug alle Eigenschaften dieser Wetterstation unterstützen kann. Der Nachteil der Station, keinen Datenlogger integriert zu haben, wird durch Meteoplug kompensiert. Die Station unterstützt keine UV oder Sonnenstrahlungssensoren. Es können maximal 3 zusätzliche Temperatur-/Feuchtesensoren angeschlossen werden.
File:wmr200.png
Oregon WMR200 Dieses Modell verfügt über einen USB-Anschluß mit den sie direkt mit dem Meteoplug-Client verbunden werden kann. Der stationsinterne Datenlogger zur Aufzeichnung historischer Werte wird von Meteoplug nicht ausgewertet. WMR200 kann Probleme beim Bereitstellen von Daten aufweisen, wenn der interne Datenlogger vollständig gefüllt ist. Es wird empfohlen, diesen internen Datenlogger von Zeit zu Zeit zu löschen und auf ein möglichst großes Aufzeichnungsintervall einzustellen, damit dieser viele Monate benötigt um sich zu füllen. Das Löschen des internen Datenloggers sollte vom Anwender in regelmäßigen Abständen an der Konsole der Wetterstation vorgenommen werden. Alle Sensoren der WMR200 werden von Meteoplug unterstützt, inklusive zusätzlicher Temperatur-/Feuchtesensoren und des UV-Sensors.
File:wmr100.png
Oregon WMR100 Dieses Modell verfügt über einen USB-Anschluß mit dem es direkt mit dem Meteoplug-Client verbunden werden kann. Meteoplug unterstützt alle Sensoren der WMR100, inklusive zusätzlicher Temperatur-/Feuchtesensoren und des UV-Sensors.
File:wmrs200.png
Oregon WMRS200 Diese Station ist der WMR100 ähnlich, besitzt jedoch keine Konsole mit Display. WMRS200 wird vom Meteoplug-Client über den USB-Anschluß mit Strom versorgt. Alle zur WMRS200 kompatiblen Sensoren werden von Meteoplug unterstützt.
File:rms300.png
Oregon RMS300 Diese Station wird direkt mit dem USB-Anschluß des Meteoplug-Clients verbunden. Die Station kann lediglich maximal 3 Temperatur-/Feuchtesensoren auswerten, die Meteoplug alle unterstützt. Der Außentemperatursensor wird von Meteoplug mit der Kennung 0 versehen, der in die Station integrierte Innensensor erhält die Kennung 9. Sensoren für Wind, Regen, UV oder Sonnenstrahlung können mit der RMS300 nicht betrieben werden. Zusätzliche Temperatur-/Feuchtesensoren müssen vom Typ THGR810 sein und werden von Meteoplug ebenfalls unterstützt.
File:te923.png
Hideki TE923 Die TE923 Wetterstation von Hideki wird via USB angeschlossen. Sie wird unter verschiedenen Markennamen vertrieben: Mebus, Irox, Honeywell, Nexus, etc. Die TE923 ist in verschiedenen HW-Revisionen erhältlich. Meteoplug unterstützt nur die neueren Hardware Versionen 3 und 4. Meteoplug wertet nur die Live-Daten der TE923 aus. Historische Daten des stationsinternen Datenloggers werden von Meteoplug nicht berücksichtigt.
File:wh1080.png
Fine Offset Electronics WH1080, WH1081 Die WH1080 von Fine Offset Electronics wird auch als Watson W-8681, WX-2008, National Geographic 265 NE, Elecsa 6975/ 6976, Ambient Weather WS-1080/WS-2080 und unter anderen Bezeichnungen vertrieben. Meteoplug verwendet lediglich die Live-Daten der Wetterstation. In der Station aufgezeichnete historische Daten werden von Meteoplug nicht ausgewertet. Das Wettervorhersagesymbol der WH1080 wird ebenfalls nicht ausgewertet.
File:ultimeter.png
Peet Bros Ultimeter 100, 800, 2100 Ultimeter Wetterstationen von Peet Bros werden mit allen Sensoren unterstützt. Wind, Regen, Luftdruck, Temperatur und Feuchte (Innen und Außen) werden ausgelesen. An "Peet Bros"-spezifischen Datenprotokollen werden "data logging", "packet" und "complete record" unterstützt.
File:mk3.png
RainWise MkIII Die MkIII Wetterstation von RainWise wird mit Sensoren für Wind, Regen, Luftdruck, Temperatur und Feuchte (Außen) voll unterstützt. Meteoplug verwendet den von Rainwise angebotenen klassischen CRC-Kommunkationsmodus. Sensor thb0 misst Luftdruck und Außentemperatur und -feuchte, Sensor th0 berichtet zusätzlich Außentemperatur und -feuchte.
File:ws2300.png
La Crosse WS2300 Die WS2300 Wetterstation wird unterstützt. Die Daten werden Meteoplug von einem unter GPL-stehendem Plug-In bereitgestellt. Sourcecode des Plug-Ins kann in der Download-Sektion von "meteohub.de" heruntergeladen werden.
File:ws300.png
ELV WS300PC/444/500 und deren Variationen (WS550/777/888) Die WS300 Wetterstation and deren "Klone" werden via USB angeschlossen und von Meteoplug unterstützt.

Unterstützte Datenaufzeichnungsgeräte

unterstütze Datenaufzeichnungsgeräte
Gerät Beschreibung
File:rfxcom.png
RFXCOM 433MHz-Empfänger für Oregon Scientific Sensoren (USB/LAN/WLAN) RFXCOM-Empfänger im 433MHz Band kann alle neueren Oregon Scientific Sensoren und speziell für den RFXCOM entwicklete RFXmeter-Sensoren empfangen. RFXmeter-Sensoren erlauben die Aufzeichnung des Energieverbrauchs im Haushalt. RFCXOM-Empfänger werden mit USB-Anschluß (80002), LAN-Verbindung (81003) und WLAN-Verbindung (82003) angeboten.
File:rfxtrx.png
RFXtrx433 USB 433MHz-Sender/Empfänger für unterschiedliche Sensoren RFXtrx433 USB ist das Nachfolgeprodukt des obgen RFXCOM und kann im 433MHz Band die Daten einer Reihe von Wettersensoren empfangen. Zu den unterstützten Sensoren gehören die der Firma Oregon Scientific, TFE und anderer Hersteller. Der RFXtrx wird per USB am Meteoplug-Client angeschlossen.
File:em1010PC.png
ELV, Conrad Energiemonitore EM1010PC und EM1000 Meteoplug kann die Daten dieses per USB angeschlossenen Energiemessgerätes auswerten. Die aufgezeichneten Informationen beinhalten die aktuelle Leistungsaufnahme und die bisher in Summe verbrauchte Energie. Im Messgerät aufgezeichnete historische Daten werden nicht ausgewertet.
File:envi.png
Current Cost Energy monitor Envi CC128 Meteoplug kann die Daten dieses per USB angeschlossenen Energiemessgerätes auswerten. Die aufgezeichneten Informationen beinhalten die aktuelle Leistungsaufnahme und die Innentemperatur. Im Messgerät aufgezeichnete historische Daten werden nicht ausgewertet.

Nicht unterstützte Wettertationen

Die folgenden Wetterstationen können von Meteoplug nicht ausgewertet werden:

  • WS2800 und WS3600 von La Crosse und/oder ELV werden nicht unterstützt.
  • Labjack U3, der von X86-Varianten von Meteohub unterstützt wird, kann von Meteoplug nicht ausgewertet werden.
  • 1wire-Wetterstationen werden nicht unterstützt.

Meteoplug-Client Hardware

Meteohub

Jedes Meteohub-System kann Daten an den Meteoplug-Server senden. Dies ermöglicht die Datenaufzeichnungs- und Visualisierungsdienste von Meteoplug auch mit einem Meteohub-System zu nutzen.

EBOX 2300/4300 EBOX 3300 ALIX 1D ALIX 3D2 fitPC Slim
File:ebox-w119.jpg File:ebox3300-w119.jpg File:alix1d-w119.jpg File:alix-3d2-front-w119.jpg File:fitpcslim-w119.jpg
NSLU2 SheevaPlug DC01 Mini X VM Ware
File:nslu2-w119.jpg File:plug-w119.jpg File:dc01-w119.png File:minix-w119.png File:vmware-w119.png

Die Festlegung der verwendeten Wetterstation und die Zuordnung der Sensoren zu eindeutigen Kennungen erfolgt im Meteohub-System. Meteoplug zeigt diese im Meteohub vorgenommenen Einstellungen lediglich an. Wenn neue Einstellungen am Meteohub vorgenommen werden, dauert es eine Weile (abhängig vom eingestellten Hochladeintervall) bis diese Änderungen auch am Meteoplug-Server wirksam werden.

Weitere Infos zu Meteohub finden sich unter meteohub.de.

TP-Link TL-MR3020

Der Miniatur-Router TL-3020 von TP-Link ist die aktuell empfohlene Meteoplug-Client Hardware. Der TL-MR3020 kann weltweit für um die 30 Euro bezogen werden. Durch Aufspielen einer hier bereitgestellten Firmware wird dieser zu einem Meteoplug, der die Möglichkeit bietet, die am USB-Port angeschlossene Wetterstation per LAN oder WLAN mit dem Meteoplug-Cloud-Dienst im Internet zu verbinden. Die aktuell erhältlichen TL-MR3020 tragen die Versionsnummer 1.7. Mit diesen wurde Meteoplug getestet. Ob ältere Versionen auch mit dem Meteoplug Image funktionieren, konnte noch nicht getestet werden. was den TL-MR3020 zudem auszeichnet, ist sein geringer Stromverbrauch. Gemäß dieser Seite liegt der Verbauch ohne USB unter 1 Watt und bei WLAN und USB voll aktiv auch nur knapp drüber.

Der TL-MR3020 weist eine Limitation bezüglich der anschließbaren USB-Geräte auf. Er kann nur USB 2.0 Geräte handhaben. Geräte, die nur den älteren USB 1.x Standard anbieten, können nicht angeschlossen werden. Diese Limitiation ist durch Zwischenschalten eines wenige Euro teuren USB 2.0 Hubs leicht zu umgehen, der gegenüber dem Meteoplug alle angeschlossenen Geräte auf USB 2.0 hebt. Die folgenden Stationen benötigen einen soclhen USB Hub:

  • Vantage und Vue, wenn mit dem originalen Davis USB-Datenlogger betrieben
  • Fine Offset Electronics WH-1080 und abgeleitete Stationen
  • Oregon WMR 88/100/200 Stationen
  • Hideki-Stationen. TE923 und abgeleitete Stationen

Um diesen handlichen Router als Meteoplug-Client verwenden zu können, muss der interne Flash-Speicher des Routers mit einem speziellen Image versehen werden. Dieses Image stellt sicher, dass der TL-MR3020 als spezielle openwrt Version mit integrierter Meteoplug-Client-Software startet und sich per LAN oder WLAN mit Ihrem Internetzugang verbindet und so Kontakt mit der Meteoplug-Cloud aufnimmt. Von dort lädt der Meteoplug-Client zunächst die zur Wetterstationskommunikation notwendigen Softwarekomponenten aus der Cloud nach und beginnt dann mit der Wetterdatenübermittlung in die Meteoplug-Cloud. Dieses Nachladen der Applikationssoftware macht regelmäßige Updates der Firmware des Meteoplug-Clients überflüssig und erleichtert dessen Administration. Bei jedem Neustart des Clients wird automatisch die aktuellste Applikationsversion geladen.

Da Meteoplug-Clients eine Verbindung zur Meteoplug-Cloud benötigen, ist es notwendig, dass der Meteoplug-Client in ein LAN oder WLAN integriert ist. Der Meteoplug-Client kann auf der TL-MR3020 in zwei Modi gestartet werden. Darüber hinaus können dank der zu Grunde liegenden openwrt Distribution auch andere Betriebsarten im Netzwerk gewählt werden. Mit dieser Flexibilität sollte einen Betrieb des Meteoplug-Clients in so gut wie jeder Netzwerkumgebung möglich sein.

LAN-Modus (voreingestellt): Meteoplug ist ein DHCP-Client im LAN

Standardmäßig startet der Meteoplug-Client in einem LAN-Modus, bei dem er via DHCP seine IP, Gateway und DNS-Informationen vom DHCP-Server (meist der Router) im Netzwerk bezieht. Wenn diese Rahmenbedingungen gegeben sind, muss der Meteoplug-Client nur mit dem LAN verbunden und mit Strom versorgt werden und wenige Minuten später ist er sich bereits in der Meteoplug-Cloud sichtbar und kann von dort verwaltet werden. Damit der Kontakt gelingt, muss das Internet aus dem LAN ohne zwischengeschalteten Proxy und ohne Blockade des HTTP-Ports 80 für ausgehende Kommunikation erreichbar sein. Beispielsweise muss ggf die Kindersicherung einer Fritzbox generell oder für diese IP ausgeschaltet sein.

Reset-Password-Mode: Meteoplug-Passwort wird zurückgestellt

Wenn man auf das openwrt zugreifen will, wird ein Passwort benötigt. Mit dieser Funktion wird das Passwort wieder auf die voreinstellung "meteoplug" zurückgesetzt.

Umschalten des Modus

Nach der Installation der Meteoplug Firmware auf dem TL-MR3020 ist dieser im "LAN-Modus". Das Umschalten zwischen den oben beschriebenen, vordefinierten Modi erfolgt durch anhötendes Drücken der Taste an der Oberseite (TL-MR3020) oder der Resettaste hinter der Öffnung an der Rückseite (TL-WR703N). Wenn mandie Taste gedrückt hält beginnt nach kurzer Zeit die LED zu Blinken. Die Anzahl der Blinks bevor man die Taste loslässt bestimmt den Modus:

  • Loslassen nach dem ersten Blink: LAN-Modus (Voreinstellung)
  • Loslassen nach dem zweiten Blink: Setzt das Passwort auf "meteoplug" zurück, keine Veränderung der Netzwerkeinstellungen.

Herausfinden der aktuellen IP

Durch kurzes Drücken und wieder Loslassen der beleuchteten Taste auf der Oberseite des Meteoplug (bei TL-MR3020) oder der Reset-Taste an der Rückseite des Gerätes (TL-WR703N) startet eine die LED unter der Taste eine Signalisierungssequenz. Zunächst geht die LED aus um dann die vier jeweils durch einen Punkt getrennten Zahlenblöcke der IP durch Blinken anzuzeigen. Jede Ziffer wird durch die entsprechende Anzahl von LED-Pulsen angezeigt (0 entspricht 10 Pulsen). Die Ziffern werden in mittlerer Helligkeit (M) signalisiert, nach dem Pulsen einer Ziffer wird eine kurze Pause eingelegt und dann mit der nächsten Ziffer fortgefahren. Die Punkte zwischen den Ziffernblöcken durch einen Puls in voller Helligkeit (H) signalisiert.

Beispiel: IP 192.168.10.77 Legende: M = LED-Puls in mittlerer Helligkeit, H = LED-Pulse in voller Helligkeit, _ = Pause

Signal:                                          Comment
___M___M_M_M_M_M_M_M_M_M___M_M___H               192
___M___M_M_M_M_M_M___M_M_M_M_M_M_M_M___H         168
___M___M_M_M_M_M_M_M_M_M_M___H                   10
___M_M_M_M_M_M_M___M_M_M_M_M_M_M___              77

Wenn Meteohub keine valide IP aufweisen kann, werden lediglich drei Pulse signalisiert.

Zusätzlich wird die MAC, LAN IP und WLAN IP auf einen in den USB port eingesteckten USB-Stick als Datei "network.log" gespeichert, wenn dieser FAT formatiert ist. Beispiel:
Sat Jan  5 00:23:16 UTC 2013
MAC:     90:F6:52:C5:2A:B7
LAN IP:  192.168.123.245

Open Source Hinweis

Die Meteoplug-Client-Software ist ein erweitertes openwrt. Die zu Grunde liegende openwrt Linux-Distribution kann inklusive Toolchain (wie hier beschrieben) heruntergeladen werden. Die Anpassungen für Meteoplug liegen im Verzeichnis "files" unterhalb des Directories "trunk". Ein Archiv des Meteoplug-spezifischen "files"-Verzeichnisses inklusive der für die Kernel-Kompilation notwendigen ".config"-Dateien für TL-MR3020 und TL_WR703N finden sich hier. Nicht im Archiv enthalten sind natürlich die Meteoplug-Komponenten, die geistiges Eigentum der smartbedded UG sind und nicht unter einer Open-Source Lizenz stehen. Die auf dem TL-MR3020 oder TL-WR703N installierte Meteoplug-Distrubition kann zudem vollständig inspiziert werden (login per ssh, user "root", password "meteoplug").

TP-Link WR703N (wird nur für den Chinesischen Markt produziert)

Dies ist TP-Links kleiner Bruder des TL_MR3020. Der TL-WR703N hat noch kleinere Abmessungen als der TL-MR3020 und ist abgesehen vom fhelenden 3-fach Schalter zur Auswahl des Start-Modus und den fehlenden LEDs für USB, WLAN und LAN seinem großen Bruder ebenbürtig. TP-Link verkauft dieses Modell nicht in Europa und US aber kann es unkompliziert auf ebay von Chinesischen Verkäufern zu Preisen knapp über 20 Euro beziehen. Der TL-WR703N trägt keine sichtbaren Zertifikate für CE, FCC oder RoHS. Die aktuelle vertriebene und mit Meteoplug geteste Hardware-Version ist 1.6. Ob die älteren Modelle ebenfalls funktionieren, konnte noch nicht getestet werden. Beim Kauf ist insbesondere darauf zu achten, dass man keine WR702N erwirbt (der in US und Europa viel vertrieben wird), da dieser mangels zu geringer Kapazität von Flash und RAM nicht openwrt-fähig und somit auch nicht Meteoplug-fähig ist. Den TL-WR703N zeichnet neben seiner geringen Größe auch ein etwas abgesenkter Stromverbrauch gegenüber dem TL-MR3020 aus.

Der TL-WR703 weist eine Limitation bezüglich der anschließbaren USB-Geräte auf. Er kann nur USB 2.0 Geräte handhaben. Geräte, die nur den älteren USB 1.x Standard anbieten, können nicht angeschlossen werden. Diese Limitiation ist durch Zwischenschalten eines wenige Euro teuren USB 2.0 Hubs leicht zu umgehen, der gegenüber dem Meteoplug alle angeschlossenen Geräte auf USB 2.0 hebt. Die folgenden Stationen benötigen einen soclhen USB Hub:

  • Vantage und Vue, wenn mit dem originalen Davis USB-Datenlogger betrieben
  • Hideki-Stationen
  • Oregon WMR 88/100/200 Stationen
  • TE923 und abgeleitete Stationen

Wie der TL-MR3020 kann auch der TL-WR703N in verschiedenen Konfigurationsmodi gestartet werden. Umschalten der Modi und Anzeige der IP funktionieren exakt wie bereits für den TL-MR3020 beschrieben.

Open Source Hinweis

Das entsprechende Kapitel des TL-MR3020 umfasst den TL-WR307 mit.

ASUS WL-330N3G

Dieser Hosentaschenrouter von ASUS hat im Wesentlichen dieselben Merkmale wie die oben besprochen Router von TP-Link. Der WL-330N3G hat jedoch den Vorteil, alle Arten von USB 1.x und 2.0 Geräten ohne Zwischenschalten eines USB-Hub ansprechen zu können. Der WL-330N3G ist in Europa weit verbreitet und meist für Presie um die 40 Euro erhältlich. Es ist wichtig, den "WL-330N3G" nicht mit dem Vorgängermodell "WL-330N" zu verwechseln, da der "Wl-330N" nicht genügend RAM-Kapazität hat und für den Einsatz mit Meteoplug ncht geeignet ist. Die Abmessungen des WL-330N3G sind extrem gering und liegen nochmal deutlich unter denen des TL-MR3020. Da der WL-330N3G einen Prozessor in MIPSEL-Architektur hat, ist er nicht binärkompatibel zu den TP-Link Routern, die Prozessoren in MIPS-Architektur einsetzen. Dies braucht Sie aber nicht zu beunruhigen, Meteoplug verfügt über entsprechend übersetzte Komponenten.

Wie die Router von TP-Link kann auch der WL-330N3G in verschiedenen Konfigurationsmodi gestartet werden. Umschalten der Modi und Anzeige der IP funktionieren exakt wie bereits für den TL-MR3020 beschrieben.

Open Source Obligations

Bitte den entsprechenden Abschnitt zum TL-MR3020 lesen, die dort ausgeführten Open Source Aspekte gelten für alle hier aufgeführten Geräte von TP-Link und ASUS.

Bifferboard (nicht mehr lieferbar)

Bifferboard war die erste echte Meteoplug-Client Hardware. Bifferboards sind extrem klein, sind kostengünstig und haben eine Leistungsaufnahme von nur ca. 1 Watt. Bei generellem Interesse an diesen Geräten empfiehlt sich ein Einstieg über diese Seite: [1]

Um Bifferboards als Meteoplug-Clients verwenden zu können, muss der interne Flash-Speicher des Bifferboards mit einem Meteoplug-Client-Image versehen werden. Dieses Image stellt sicher, dass das Bifferboard sich beim Start mit dem Meteoplug-Server verbindet und die aktuellste Client-Applikation für das Bifferboard herunterlädt und zur Ausführung bringt. Dies hat den Vorteil, dass man keine manuellen SW-Updates auf dem Meteoplug-Client fahren muss, sondern Updates beim Neustart automatisch zur Anwendung kommen.

Bifferboards können auf dem hier beschriebenen Weg leider nur noch in großer Stückzahl direkt vom Hersteller oder als Gebrauchtgeräte in den üblichen Marktplätzen erworben werden.

Da Meteoplug-Clients eine Verbindung zum Meteoplug-Server benötigen um korrekt zu starten, ist es notwendig, dass der Meteoplug-Client in ein LAN integriert ist, in dem eine IP-Adresse automatisch per DHCP zur Verfügung gestellt wird und die notwendigen Informationen über die IP-Adresse des Gateways und des DNS Servers bereitgestellt werden. Wenn man einen Router im LAN hat, der 24/7 Kontakt zum Internet hält, sind diese Voraussetzungen so gut wie sicher gegeben. Man muss lediglich sicherstellen, dass der Router als DHCP-Server konfiguriert ist und dass der Meteoplug-Client vom Router berechtigt ist, HTTP-Requests ins Internet via Port 80 abzusetzen. In der Regel ist dies die Voreinstellung und Bedarf keiner weiteren Konfiguration an der Firewall des Routers. Einige Router bieten "Browser-Sperren" für bestimmte IPs. Diese muss für die IP des Meteoplug-Clients aufgehoben werden (keine "Kindersicherung" ala Fritzbox). Sind diese Voraussetzungen gegeben, kann der Meteoplug-Client ohne irgendwelche Netzwerk-Konfigurationen im LAN angeschlossen werden und verbindet sich nach 30 Sekunden Boot-Zeit mit dem Meteoplug-Server und ist bereit.

File:bb-inside-1.png File:bb-inside-2.png

Wie man auf den Abbildungen sehen kann, ist das Bifferboard sogar im Vergleich zur recht kompakten NSLU2 extrem klein. Das Bifferboard hat einen USB- und einen LAN-Anschluss. Wenn mehr als eine Wetterstation an einem Bifferboard betrieben werden sollen, dann bedarf es eines USB-Hubs zur Vervielfachung der USB-Anschlüsse. Die Stromversorgung des Bifferboards efolgt durch ein kleines Steckernetzteil mit einem primären Spannungsbereich von 110-240 Volt. Das Bifferboard hat an der Seite neben den LEDs eine kleine Öffnung hinter der sich ein Reset-Taster befindet, den man mit einer aufgebogenen Büroklammer auslösen kann (er hat einen merklichen Druckpunkt). Die blaue LED zeigt an, dass das Bifferboard mit Strom versorgt ist, die gelbe LED zeigt LAN-Aktivitäten. Während des Betriebs wird das Bifferboard lediglich handwarm and arbeitet völlig geräuschlos. Bifferboards gibt es in Ausführungen von 1 MB, 4 MB und 8 MB (aktuelle Version) Flash Speicher und 32 MB RAM. All diese Varianten sind für Meteoplug gleich gut geeignet. Das Betriebssystem und die Meteoplug-Applikation wird ins RAM geladen. Dadurch besteht kein Risiko, dass der Flash Speicher altert und nach einiger Zeit versagt. Nach einem Stromausfall startet das Bifferboard automatisch neu. Es hat zudem einen Watchdog-Timer, der in Situationen, in denen das System vermeintlich hängt, dieses automatisch neu startet. All diese Eigenschaften qualifizierten das Bifferboard zu einer robusten und zuverlässigen Meteoplug-Client Plattform.

Bifferboard Doppel-USB (eingeschränkte Verfügbarkeit)

Es exitiert eine Bifferboard-Variante, die 2 USB-Ports und einen SD-Kartenschacht anbietet. Meteoplug verwendet den SD-Kartenschacht nicht (dieser kann nicht zeitgleich mit dem zweiten USB-Port verwendet werden), ermöglicht aber den gleichzeitigen Betrieb zweier USB-Geräte. Dies ist recht hilfreich, wenn zwei Wetterstationen an einem Meteoplug-Client betrieben werden sollen. Abgesehen vom zweiten USB-Port und den etwas größeren physikalischen Abmessung ist das Doppel-USB Bifferboard von der Funktion identisch mit dem Standard-Bifferboard. Dieses Produkt scheint seinem Lebenszyklus ebenfalls bald zu beenden. Es kann zur Zeit noch in UK hier erworben werden (Das Flashen der Meteoplug-Client-Firmware muss allerdings vom Käufer selbst erfolgen).

File:bb2-inside-1.png File:bb2-inside-2.png

Das Doppel-USB Bifferboard hat eine zusätzliche rote LED, die von der Meteoplug Software verwendet wird, um den Fortschritt des Boot-Prozesses anzuzeigen und nach erfolgreichem Start die LAN IP-Adresse optisch zu signalisieren. Dieselbe rote LED ist auch auf dem Standard-Bifferboard enthalten und zeigt dort dieselbe Funktion. Hier fehlt lediglich ein Fenster im Gehäuse um diese zu sehen. Wenn man in den USB Port des Standard-Bifferboards schaut, kann man das rote Licht dieser LED auch - jedoch etwas schwächer - erkennen. Während des Starts wird die rote LED eingeschaltet, wenn das Herunterladen der Meteoplug-Client-Applikation vom Meteoplug-Server beginnt. Wenn das Laden erfolgreich war, wird die rote LED wieder ausgeschaltet. Nach einer weiteren kurzen Verweildauer wird dann die IP des Meteoplug-Clients im LAN optisch wie folgt signalisiert. Die vier Zahlenblöcke, aus denen die IP besteht, werden durch etwas abgedunkelte Lichtsignale angezeigt. Jede Ziffer wird durch eine der Ziffer entsprechende Anzahl von Blinksignalen angezeigt ("0" sind 10 Blinks). Die Ziffern werden voneinander durch eine kurze zusätzliche Pause getrennt. Der Punkt zwischen den Zahlenblöcken wird durch einen roten Blink in voller Helligkeit dargestellt. Wenn die Signalisierung der IP abgeschlossen ist, bleibt die rote LED eingeschaltet. Dies zeigt an, dass der Meteoplug-Client funktionsfähig ist.

Das folgende Video zeigt die Signalisierung der LAN IP 192.168.123.232.

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File:Example.jpg

Existierendes X86 Linux System (wird nicht mehr unterstützt)

Durch Installation eines kleinen Paketes kann ein normales X86 Linux-System die Rolle eines Meteoplug-Clients mit übernehmen. Dies ist dann besonders sinnvoll, wenn dieses System 24/7 durchläuft und auch entsprechend stabil ohne größere Ausfallzeiten oder Experimentierzeiten in Betrieb ist.


Fritz!Box 7270/7240 (wird nicht mehr unterstützt)

File:fb7270.png
Da die Fritz!Box 7270/7240 einen USB-Port hat, mit viel RAM (64MB) glänzt und hinreichende Prozessorleistung aufweist (350 BogoMIPS) habe ich den Meteoplug-Client auf diese Plattform portiert. Das Meteoplug Client Paket kann über das Fritz!Box Web-Interface installiert werden. Dabei erscheint eine Meldung, dass es sich nicht um ein Update von AVM handelt. Wenn man trotzdem mit der Installation fortfährt und nach dem Reboot einige Minuten wartet, sollten unter der IP der 7270/7240 im LAN auf port 7770 die Meteoplug-Client Informationsseite abrufbar sein. Im nächsten Schritt sollte ein Nutzerzugang auf dem Meteoplug Server eingerichtet werden, um die Daten auswerten zu können. Die Details dazu sind im Abschnitt "Getting Started" dieses Wikis beschrieben. Die Installation des Meteoplug-Clients auf Ihrer 7270/7240 erfolgt auf eigenes Risiko. Bitte beachten Sie, dass beim Installieren von Fremdpaketen auf der 7270/7240 immer das potentielle Risiko besteht die 7270/7240 unbrauchbar zu machen. Das Meteoplug-Client Image ist nur für die 7270/7240 verfügbar, andere Fritz!Boxen werden nicht unterstützt.
Diese Seite wurde zuletzt am 25. Februar 2013 um 14:02 Uhr geändert. Diese Seite wurde bisher 126.360-mal abgerufen.